 |
 David Ott ist nicht der „klassische“ Sozialpädagoge im Rahmen der Jugendarbeit, er arbeitet aus der Praxis heraus. Dies erschien den Verantwortlichen der Stadt Schlitz der sinnvollere und auch der erfolgreichere Weg, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen bzw. auf dieser Schiene zu arbeiten. Er möchte Angebote für solche Jugendlichen erarbeiten, die sich von den bestehenden Angeboten des Jugendhauses nicht angesprochen fühlen. David möchte Jugendlichen, die sich in Notsituationen befinden, konkrete Hilfe anbieten. Dazu gehört auch Hilfe bei Ämtern und Behörden, Hilfe bei der Suche nach einer Ausbildung, Hilfe beim Verfassen von Bewerbungsschreiben usw. In seinen Aufgabenbereich fällt auch das Knüpfen von notwendigen Kontakte zu den Behörden und Schulen, um so eine bessere Verbindung zwischen den Jugendlichen und der Jugendbeauftragten der Stadt Schlitz Britta Ellen Wingenfeld aufzubauen.
|
|

 |
 Zu David selbst: geboren ist David in den USA, er lebt seit 1981 in Deutschland, seit 2001 in Schlitz. David arbeitet seit mehr als 20 Jahren in Projekten für Jugendliche mit: Jugendbildungsstätte Wasserkuppe, Deutsche Jugend in Europa, European Outdoor Recreation Program, Boy Scouts of America, verschiedene Schulen und Kindergärten in Hessen. Seit drei Jahren konzentriert sich David auf Menschen, deren zentraler Sozialisationsort der Lebensraum „Straße“ darstellt, und die von sozialer Benachteiligung, Diskriminierung, Kriminalisierung etc. betroffen sind. Er ist ein Freund und ein positiver Ansprechpartner, der ihnen hilft, ihren Lebensweg besser zu meistern.
|
|

 |
 Streetwork ist… der Lebenswelt der Jugendlichen orientiertes Kontakt – und Unterstützungsangebot. Streetwork ist zuständig für die Jugendlichen, welche durch den Raster anderer Jugendhilfemaßnahmen durchfallen, da sie nicht oder schwer greifbar sind. Streetwork erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit den Jugendlichen, ihren Lebenswelten – und umständen. Das Konzept richtet sich nach dem Bedarf der Kids. Um (jungen) Menschen Unterstützung anbieten zu können, begeben sich Streetworker in das unmittelbare Lebensumfeld ihrer Zielgruppe Dabei nutzen sie vorhandene institutionelle Ressourcen, um ihren Adressaten ein möglichst umfangreich Hilfsangebot machen zu können. Grundlegend für Streetwork sind folgende Regeln: Streetwork sucht Dich dort auf, wo Du Deinen Alltag verbringst und bietet sich Dir als Ansprechpartner an Streetwork steht grundsätzlich auf Deiner Seite Streetwork akzeptiert Dich sowie Du bist (mit all Deinen Stärken und Schwächen) und setzt sich (für Dich und mit Dir) für eine bessere Lebensperspektive für Dich ein Streetwork vermittelt Dir Hilfen, bzw. verhilft Dir zu Deinen Rechtsansprüchen Streetwork ist Dein Sprachrohr und Deine Interessenvertretung gegenüber der Stadtpolitik vor Ort Streetwork behandelt Deine Informationen vertraulich und anonym.
|
|

 |
Das Ferienprogramm von David: |
 Sommer 2010: Freizeittage der Stadt Schlitz mit Streetworker / Mobile Jugendarbeiter Dave! „Vielfalt tut gut / Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“
Programm: Ein starkes Fundament bauen
Alle Jugendlichen zwischen 14 & 16 Jahren sind herzlich eingeladen mit mir viel Spaß zu haben und neue Erfahrungen zu machen. Von Musik machen bis zum Lagerfeuer ist alles drin! Vier verschiedene Programme habe ich für Euch im Angebot! Ihr dürft ein oder mehrere Programme mit machen und Euch bei einer Vielfalt von Aktivitäten neu entdecken. Da ich nur 14 Plätze pro Programm zu vergeben habe, so entscheidet Euch bald zusammen mit Euren Eltern.
Vom: 5. bis 8. Juli 2010 Teil Eins: „A Scary Camp“ Wer bin ich? Was bin ich? Hier lernen wir, wie wir als menschliche Wesen funktionieren, wie wir in Interaktion miteinander treten und welche Ergebnisse dabei entstehen. Wie gehen wir mit Werbungen, Musik Videos … die wir täglich sehen, um? Wie werden wir beeinflusst? Wer ist Opfer und wer ist Täter? Ein Tag mit Diskussionen, Projekten, Mutproben und Rollenspielen um jeden einzelnen Jugendlichen zu stärken und den Teamgeist zu entwickeln.
Vom: 12. bis 15. Juli 2010 Teil Zwei: Back to the Roots Camp; Die Rückkehr zu unseren eigentlichen Wurzeln. Wir lassen unser Handy, den MP3 Player, Computer, Game Boy usw. hinter uns und nehmen uns Zeit für das Eigentliche: die Natur wieder zu entdecken. Wir werden auch Tag/Nachtwanderungen durchführen, Sterne lesen, uns ohne Hilfsmittel orientieren lernen, Gleichgewichts- Training und Spiele machen, um Vertrauen zu Anderen und sich selbst zu verstärken, Camping & Lagerfeuer erleben und genießen!
Vom: 19. bis 20. Juli 2010 Teil Drei: Flüchtlinge; Empathieverständnis entwickeln. Wir erleben uns unter ähnlichen Bedingungen wie Flüchtlinge: wenig Nahrung (nur notwendige) und Wasser. Wer ist hier Freund, wer ist Feind? Wir sind Tag und Nacht mit dem Ziel unterwegs, den „Blauhelm-Stützpunkt“ zu erreichen. Wir rennen, krabbeln, schleichen,… Es ist kühl, nass und wir werden müde, Pausen müssen gut überlegt sein. Zusammen mit Karten, Kompass und Fackeln, schaffen wir es problemlos und sind zu einem richtigen Team geworden.
Am: 26. Juli 2010 Teil Vier: Der Eiserne Vorhang; Ein Tag an der Innerdeutschen Grenze. Der U.S. Military Grenzposten „Point Alpha“; Herr Ott, ein ehemaliger U.S. Army Soldat, hat 6 Jahre Dienstzeit als Grenzpatroller mit dem 11. ACR Regiment aus Fulda dort geleistet und gibt uns einen sehr detaillierten Einblick hinter die Kulissen der Grenztruppe. Er war Wachturmchef am Point Romeo und hat im Hauptquartier gearbeitet.
Informationsveranstaltung und Anmeldungen sind am Donnerstagabend: 21. Juni, 19:00 Uhr im Jugendhaus Schlitz
Die Programme liegen ab sofort im Jugendhaus, im Rathaus, sowie in der Schule aus.
David Ott Streetworker / Mobile Jugendarbeit, Stadt Schlitz Handy: 01511- 6885275 Email: david-streetworker-schlitz@gmx.de
|
|

 |
 Streetworker David kann u a. in seinem Büro in der Stadtveraltung, zweiter Stock, erreicht werden, des Weiteren über sein Handy 0151/16885275 oder per Email: david-streetworker-schlitz@gmx.de |
|